3. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Röderau-Bobersen

Arbeitssieg in einer mittelmäßigen Partie

 

Kaum waren zwei Minuten vergangen, da klingelte es schon im Gästekasten. Christoph Behrisch schaltete nach einem Abpraller von Christopher Klotsche am schnellsten, umkurvte noch den Keeper und traf ins leere Tor. Doch dieser frühe Treffer brachte keine Sicherheit ins Radeburger Spiel. Zu wenig wurde über die Außen gespielt, zu hastig die Aktionen abgeschlossen. Röderau erholte sich schnell, riss aber auch keine Bäume aus. Dennoch gelang ihnen in der 20. der Ausgleich. Volker Henschel verarbeitete eine Eingabe elegant mit der Hacke und hatte Erfolg damit.

Rabu ergriff nun wieder die Initiative und hatte durch Behrisch zwei verheißungsvolle Aktionen. Doch sowohl sein Kopfball in der 25., noch sein Linksschuss in der 32. fanden das Ziel. In der 35. wurde es dann richtig turbulent vorm Röderauer Tor. Mit dem Ergebnis Eckball. Die verwandelte Thomas Henker mit spektakulärem Flugkopfball zum 2:1. Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel auf dem Rasen. Auch im zweiten Durchgang vermisste man eine führende Hand im Aufbauspiel der Zillestädter. So gab es weiterhin kaum zwingende Chancen und die Gäste konnten relativ Problemlos immer wieder klären. Kamen in der 58. nach einem fragwürdigen Handelfmeter durch Thomas Täubert gar zum Ausgleich. Rabus Angriffe wurden nun wieder druckvoller. Eine Flanke von Erik Kraut landete in der 63. nur am Querbalken, den satten Nachschuss von Kay Richter parierte Tobias Barth im Gästetor großartig. Fünf Minuten später war er schon geschlagen, doch der Schuss von Andreas Thieme nach energischem Durchbruch landete nur am Außenpfosten. Unnötigerweise dezimierten sich die Gäste dann selbst. Das rustikale Einsteigen von Uwe Steude im Mittelfeld gegen einen Radeburger ahndete der Schiri zu Recht mit Rot (75.). Röderau war fast am Ziel, als erneut ein Pfiff ertönte (83.). Diesmal hatte er ein Handspiel im Strafraum der Gäste gesehen. Michael Kotsch war es egal, er donnert die Kugel mit aller Macht in die Maschen. Viel Zeit blieb den Ulbricht-Schützlingen nicht mehr und in der Nachspielzeit gelang Hausherren noch ein erfolgreicher Konter. Behrisch war links durch, scheiterte zunächst an Steude, doch den Abpraller versenkte Klotsche lässig im Gehäuse. Spielerisch konnte Rabu an die Leistung von Meißen nicht anknüpfen, am Sieg gab es trotzdem nichts zu Zweifeln.

 

RaWe

   

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Ich hoffe er wird nur für ein Spiel gesperrt (Nachdem sein Gegenspieler aufgrund seiner Schwalbe eine GELB-ROTE Karte bekam)

Andreas Möller

   
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