5. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Traktor Priestewitz

Später Siegtreffer in einer zerfahrenen Partie

 

Aus personellen Gründen musste Rabus Coach einiges umstellen. So kam der Youngstersturm Christopher Klotsche und Richard Neubert gleich von Beginn an. Zum Zuge. Und machten seine Sache gut, nur körperlich wurden ihnen oftmals die Grenzen gezeigt. An ihnen lag es aber nicht, dass kaum ein Spielfluss zustande kam. Dies allerdings auf beiden Seiten. In der 17. Minute dann der erste gefährliche Schuss auf ein Tor. Sebastian Rothe hatte ihn aus gut 20-m abgegeben. Er strich nur knapp übers Traktor Gehäuse.

In der 20. nutzte Klotsche dann seine Schnelligkeit nach einem Diagonalpass von Kay Richter. Tauchte allein vor Priestewitz´s Torwart Mark Weber auf. Vermochte es aber nicht ihn zu überwinden. In der 33. war sich dann Rabus Abwehr nicht einig, Martin Kunze stocherte den Ball in Richtung leeres Tor. Doch Richter konnte ihn noch vor der Linie wegschlagen. Nach dem Kai Drabe in der 40. Mit seinem gut liegendem Fernschuss auch keinen Erfolg hatte, besaßen die Gäste noch vor der Pause eine dicke Möglichkeit. Fabian Riedel kam aber nach einer halbhohen Eingabe um Sekundenbruchteile zu spät um die Kugel ins Netz zu drücken. Nach dem Wechsel verflachte die Partie mehr und mehr. Fehlpassfreaks hätten ihre Freude gehabt. Bis Klotsche mit einem Abseitstor in der 76. eine starke Schlussviertelstunde der Heimelf einläutete. Vier Minuten später war Arno Walther auf der linken Seite durch. Seine Eingabe sorgte für viel Verwirrung im Priestewitzer Strafraum, aber nicht für ein Tor. Eine Minutenumdrehung später lies sich Klotsche diesmal nicht von der körperlichen Überlegenheit seiner Gegner beindrucken. Durch drei Mann hindurch setzte er einen Knaller aufs Tor, Weber musste prallen lassen. Zum Abstauben war aber keiner da. Priestewitz kam nun kaum noch zu Entlastungsangriffen. In der 84. passierte es dann. Nach erneut gefährlichem Angriff über links kam das Leder in den Rückraum zu Erik Kraut. Der hämmerte das Streitobjekt aus vollem Lauf an die Latte. Doch diesmal war Michael Kotsch zum Abstauben da und befördert es zum Siegtreffer über die Linie. Es war kein berauschendes Spiel beider Teams, aber auf Grund der starken letzten Fünfzehn Minuten der Gastgeber ein verdienter Erfolg der Zillestädter. Außerdem schon der vierte Sieg in Folge.

 

RaWe

   

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Mein Gegenspieler ist viel mitgelaufen. Ich glaub, wenn ich auf die Toilette gelaufen wäre, wäre der auch noch mitgegangen

Bastian Schweinsteiger

   
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