7. Spieltag TSV 1862 Radeburg- TuS Weinböhla

Ein Sieg der Moral

 

Wie schon in Lampertswalde verzeichneten die Zillestädter gleich in der Anfangsphase einige Riesen. In der 3. Minute stand Christoph Behrisch nach Freistoß drei Meter vorm Tor frei. Es war schwierig den Ball übers Gehäuse zu schießen. In der 11. überlupfte Andreas Thieme per Kopf den Weinböhlaer Keeper. Als er abschließen wollte rettete ein Abwehrspieler im letzten Moment zur Ecke. Nach deren Abwehr war Behrisch halbrechts durch und legte uneigennützig in die Mitte zum mitgelaufenen David Müller. Doch der brauchte zulange um den Ball unter Kontrolle zu bekommen und wieder gab´s nur Ecke.

Dann sertzte sich Youngster Christopher Klotsche in der 23. am rechten Flügel durch. Seine Musterflanke erreichte Behrisch im Zentrum, aber dessen Kopfball strich am Dreiangel vorbei. Danach verflachte die Partie. Die Gäste spielten zwar von Anfang an ordentlich mit, aber Rabus Abwehr stand sehr sicher und lies keine einzige Torchance zu. Kurz vor der Pause fasste sich Klotsche mal ein Herz und zog aus 25-m ab. Die Kugel klatschte an die Querlatte, beim Abpraller stand Erik Kraut im Abseits. In der 50. lief Müller schön in eine halbhoch getretene Ecke, vergaß aber leider den Ball mitzunehmen. Kay Richter brachte dann in der 63. einen Freistoß gefühlvoll in den Fünfmeterraum. Dort behauptete sich Behrisch zwar im Kopfballduell, aber das Streitobjekt landete wieder nicht im Kasten. Bei den Gastgebern lies nun die Laufbereitschaft nach und dass machte TuS munter. In der 71. hatte Marco Böhme plötzlich freie Bahn im Sechszehner, Karsten Jentzsch im Radeburger Tor parierte aber glänzend. Drei Minuten später dieselbe Szene für den gerade eingewechselten Paul Lachmann, wieder blieb Jentzsch Sieger. Und auch in der 78. reagierte er blitzartig bei einem gefährlichen Flachschuss. Der vierte Versuch der Gäste in der 84. passte dann. Maximilian Schirmer nutzte seine Freiheit und überwand Rabus Torwart zum 1:0. Jetzt warfen die Gelb-Schwarzen nochmal alles nach vorn. Pech für die Gäste, das in der 88. Der Schiri ein Handspiel in deren Strafraum gesehen hatte. Weinböhlas Marcus Wilde war zwar beim Elfer in der richtigen Ecke, aber Thiemes Schuss war zu hart und es stand 1:1. Der gleiche Spieler spielte eine Minute später einen genialen Pass in die Schnittstelle der Gästeabwehr. Dort war der ebenfalls eingewechselte Tim Peukert am schnellsten und schoss am Keeper vorbei zum umjubelten Siegtreffer ein. Was für eine Schlussphase.

 

RaWe

   

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Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Aufstellung geändert (zu der Feststellung, er hätte mit der Wunschelf von Paul Breitner gespielt)

Berti Vogts

   
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