17. Spieltag TSV 1862 Radeburg - Berbisdorfer SV

Gäste deutlich engagierter im Ortsderby

 

Die Rekordzuschauerkulisse staunte über den engagierten Beginn der Berbisdorfer. Sie wirkten einfach homogener und kamen in der 7. Minute nach schwerem Abwehrfehler der Gastgeber durch Tom Richter zum frühen 1:0. Rabu wollte das Spiel an sich reisen, doch vieles blieb einfach Stückwerk. Zur Entschuldigung muss gesagt werden, dass der komplette Sturm der Gelb-Schwarzen verletzungsbedingt nur auf der Ersatzbank saß, der Coach so vorn erheblich improvisieren musste. Das störte die Gäste aber rein gar nicht, immer wieder beschworen sie Gefahr durch kluge Kombinationen vorm Radeburger Tor herauf.

So wie in der 24. als Björn Krügel einen Drehschuss von der Sechszehn nur knapp am Angel vorbei setzte. In der 26. hatte es dann Andreas Thieme Dicke, fasste sich aus 30-m ein Herz und die Kugel schlug unhaltbar im Winkel ein. Rabus Hoffnungen wurden jedoch in der 29. je ein Ende gesetzt. Sebastian Rothe erwies seiner Mannschaft durch seine verbale Entgleisung dem Linienrichter gegenüber einen Bärendienst. Auf Anwinken desselben schickte ihn der Schiri mit Rot vom Platz. Die nun entstandene Konfusion in den Radeburger Reihen nutzte Berbisdorf gnadenlos aus. Zwei schöne Spielzüge mit abschließender Flanke auf den freien Mitspieler brachten schnell eine gewisse Vorentscheidung. Denn Krügel in der 33. und Gabor Schulz in der 36. ließen sich ihre Gelegenheiten nicht entgehen. Ihre Freude wurde in der 40. leider getrübt, denn Lars Günther zog sich da ohne gegnerische Einwirkung eine schwere Verletzung zu. Nach der Pause konnte man den Willen der Gastgeber das Spiel noch zu drehen nicht absprechen. Ihnen gelang auch schnell ein Kopfballtor, doch zum Entsetzen der Radeburger Anhänger hatte der Assistent die Fahne oben. Dann machte sich langsam die Unterzahl bemerkbar, so das Berbisdorf doch mehr dem 4:1 näher war als Rabu einem Tor. Richter traf mit dem Kopf nur das Gebälk des Radeburger Gehäuses (57.) und danach hatte man den Eindruck die Gäste wollten es mit den Hausherren nicht verderben. Ließen eine Großzahl von Großchancen aus ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Am Ende ein verdienter Sieg des SV und dass nächste Derby steigt bestimmt.

RaWe

 

   

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Ich habe mit Erich Ribbeck telefoniert, und er hat zu mir gesagt, ich stehe für die Maltareise nicht zur Verfügung

Andreas Möller

   
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