19. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Lampertswalde

Revanche überzeugend geglückt

 

Die Zillestädter hatten noch eine Rechnung aus der Hinrunde mit dem Tabellenzweiten offen. Entsprechend couragiert ging man gleich zu Werke. In der 9. Minute stieg David Müller zum Kopfball hoch, doch Lampes Torwart Sven Grafe parierte stark. In der 11. hatte Müller die nächste Großchance, diesmal konnte Grafe mit Spagat retten. Eine Minute später wurde Andreas Thieme im Strafraum gefoult, den Elfer verwandelte Kay Richter eiskalt. Wenig später (15.) der überraschende Ausgleich.

Einen Schuss aus der zweiten Reihe von Nico Maschinski lies Karsten Jentzsch ins Netz flutschen. Aber Rabu wirkte davon nicht geschockt, setzte die Gäste mit wirkungsvollem Vorchecking weiter unter Druck. Als sich Müller in der 35. eine gute Schusschance von der Sechszehn bot, nutzte er sie gekonnt. Genau im Winkel schlug die Kugel zum 2:1 ein. Den Anstoß fing Thieme sofort ab, startete ein Solo und traf mit Flachschuss zum 3:1. Bei den Gästen lief nun gar nichts mehr, die Hausherren waren auch einfach bissiger. Auch in der 39., als sich Thieme erneut ein zu schwaches Zuspiel der Lampertswalder erlief. Umkurvte noch den Keeper und flankte dann mustergültig auf den langen Pfosten. Dort brauchte Sebastian Drabe nur noch den Fuß hinzuhalten und es stand 4:1. Im gleichen Stil ging es vorerst nach der Pause weiter. Tim Peukert hatte in der 52. schon den Torwart ausgetanzt, traf dann aber nur das Lattenkreuz. In der 59. steuerte Drabe allein auf Grafe zu, brachte die Kugel aber nicht an ihm vorbei. Dann sah der Schiri in der 61. ein Handspiel von Hagen Schurig im eigenen Strafraum. Den allerdings auch schwach geschossen Strafstoß von Nico Schumann parierte Jentzsch reaktionsschnell. Es war eine symptomatische Szene für den blassen Auftritt des Tabellenzweiten. Zehn Minuten später kamen sie dennoch zu ihrem zweiten Treffer. Robert Steinborn war nach einer Eingabe von Rechts erfolgreich. Den Schlusspunkt setzte schließlich Richard Neubert in der 76. Einen Freistoß von Richter konnte Grafe nur an die Latte lenken. „Ritchie“ nutzte seine Abstauberchance per Kopf zum Endstand von 5:2. Eine vor allem in der ersten Halbzeit  beherzte Leistung der Gelb-Schwarzen gegen allerdings auch einen nicht seinen besten Tag erwischten Gegner.  

RaWe

 

   

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Christian Beeck

   
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