1. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Strehla

Saisonstart verpatzt

 

Das Spielbegann auf beiden Seiten sehr zerfahren, man merkte denTeams  die Sommerpause an. Mit der Zeit fanden sich die Gäste jedoch besser zurecht, ohne dass man aber von einem Spielfluss reden konnte. Torchancen blieben bis zur 30. Minute Mangelware. Da musste sich Karsten Jentzsch im Radeburger Kasten ganz lang machen um einen Schuss von Phillipp Zelmer den Einschlag zu verwehren. Es war auch die einzig nennenswerte Aktion in der ersten Hälfte.

Nach dem Wechsel kam Rabu wie umgewandelt aus der Kabine. Erik Kraut erlief sich in der 48. einen Steilpass auf rechts, seine Eingabe wurde abgeblockt. Doch nach dem Querschläger kam Steven Paduschek in eine sehr günstige Schussposition aus zehn Meter, verzog aber die Direktabnahme. Zwei Minuten später setzte sich Sebastian Drabe auf dem rechten Flügel bis zur Grundlinie durch, diesmal donnerte Paduschek das Leder über den Balken. In der 57. wurde von den Gästen ein weiterer Radeburger Angriff abgefangen und es lief ein blitzschneller Konter. Über die linke Seite kam der Ball zum freistehenden Thomas Mayer und der netzte zum 1:0 ein. Die Gelb-Schwarzen hatten sich noch gar nicht richtig wieder gefangen, da klingelte es zum zweiten male. Rechts hatte man Tobias Schmidt ganz vergessen und der nutzte seine Freiheit mit feinem Schuss ins lange Eck. Nun erlahmte der Radeburger Angriffselan und das Spiel plätscherte dem Ende entgegen. Bis in der 82. Kraut eine tolle Flanke auf die linke Seite gelang und Paduschek mit Links richtig Maß nahm, das Leder in den Winkel knallte. Plötzlich waren die Gastgeber wieder da. Ein Freistoß von Andre Scheiblich in der 88. krachte an die Querstange. Auf der Gegenseite hatte Marcel Reiche in der 90. das gleiche Pech. Das Spiel war aber noch nicht zu Ende und in der 92. gab es nach Foul an Scheiblich im Strafraum noch Elfer für Rabu. Doch Maik Fischer im Strehlaer Tor konnte den von Kay Richter plaziert geschossenen Ball spektakulär abwehren und auch der Nachschuss wurde von der Torlinie gekratzt. So sehr wenigsten ein Punk in greifbarer Nähe lag, Radeburg hatte einfach die erste Hälfte total verschlafen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. 

 

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Bruno Labbadia

   
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