5. Spieltag TSV 1862 Radeburg - Fortschritt Meißen West

Balsam auf die Wunden

 

Nach dem verkorksten Saisonstart wollten sich die Zillestädter rehabilitieren. Dementsprechend konzentriert ging man dann auch diese Partie an. Mit langen, sicheren Ballpassagen versuchte man Fortschritt weit vom eigenen Tor fern zuhalten und das sah auch ganz gut aus. Vornehmlich durch Standartsituationen schuf man dabei noch Gefahrenmomente. So konnte in der 3. Minute Andre Baumgart im Meißner Tor einen Freistoß von Hagen Schurig nur abprallen lassen, den Nachschuss brachte Sebastian Rothe nicht im Kasten unter.

In der 8. klatschte ein Schuss von Christopher Klotsche nur an den Querbalken. Doch auch die Gäste versteckten sich nicht. So strich ein Schuss von Florian Lindner in der 23. nach Ecke für die Domstädter nur ganz knapp am Radeburger Gehäuse vorbei. Rabu behielt weiterhin seine kontrollierte Spielweise bei und kam in der 23. zum Führungstreffer. Diesmal zog Tim Peukert einen Freistoß von Rechts auf den langen Pfosten. Michael Kotsch köpfte ihn schön parallel auf den Kurzen und da war Rothe ebenfalls per Kopf zur Stelle und traf. Nur zwei Minuten später die Gäste gleich mit der dreifachen Ausgleichschance. Erst parierte Karsten Jentzsch den Schuss des freien Dirk Siebert großartig. Sekunden später glänzte er bei einem Freistoßaufsetzer desselben Spielers und auch dem Abpraller von Linder verwehrte er den Einschlag. Bis zur Pause beruhigte sich das Spiel dann etwas. Die zweite Halbzeit begann dafür aber gleich wieder furios. In der 48. schickte Schurig mit einem Traumpass in die Tiefe Erik Kraut auf die Reise. Der hatte nur noch den Keeper vor sich, brachte das Leder aber nicht an ihm vorbei. Der gut angesetzte Nachschuss von Klotsche wurde noch vor der Torlinie abgeblockt. In der 51. donnerte Jentzsch einen Abschlag weit in die gegnerische Hälfte hinein. Andre Scheiblich erkannte als einziger die Situation, lief durch und überwand mit einem Heber Baumgart zum zweiten male. Danach zogen sich die Gastgeber etwas weiter zurück, ihr laufaufwendiges Spiel hatte auf dem schweren Boden auch Kraft gekostet. Meißen nun mit optischem Übergewicht, aber Rabu hielt die Konzentration hoch und lies nicht mehr allzu viel zu. Hatte natürlich auch Glück als in der 90. eine Granate von Ronny Kerber an die Latte krachte. Durch eine couragierte Gesamtleistung waren dann endlich die ersten drei Punkte eingefahren und auch die Null stand.

 

RaWe

   

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Was soll der Scheiß, ich kann kein Englisch (über das Motto "carpe diem")

Francesco Totti

   
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