21. Spieltag TSV 1862 Radeburg - Berbisdorfer SV

Knapper, aber hoch verdienter Sieg des TSV im Derby

 

Vor stattlicher Zuschauerkulisse wollten sich zunächst beide Teams keine Blöße geben. Rabu versuchte es mit ruhigen, sachlichen Ballpassagen, der BSV glänzte mit Ballsicherheit. Von echter Derbystimmung auf dem Platz war vorersts nichts zu spüren, ein ruhiger Nachmittag für beide Keeper. Bis zur 26. Minute. Da nahm Andre Scheiblich einen genialen Steilpass von Kay Richter gekonnt mit. Tauchte allein vor Ron Pätzold auf, doch der lenkte die Kugel mit dem Fuß zur Ecke.

Wenig später versuchte es Sebastian Drabe aus aussichtsreicher Position, sein Schuss fand aber nicht das Ziel. Berbisdorf wachte erst in den letzten zehn Minuten der 1. Halbzeit auf. So kam Jan Lau in der 38. rechts im Strafraum frei zum Abschluss, der war jedoch zu harmlos. Überhaupt nutzten die Gäste die durchaus vorhandene Windunterstützung kaum, so das es mit einem gerechten 0:0 in die Kabinen ging. Die Platzherren gingen es da den zweiten Durchgang anders an. In der 50. senkte sich ein Freistoß von Jürgen Anders gefährlich knapp über den Winkel. Dann wird ein Kopfballtor von Michael Kotsch wegen vorhergehenden Foulspiels berechtigterweise nicht gegeben. In der 56. Ist der sehr agile Christopher Klotsche nach Steilvorlage links durch, wieder ist Pätzold mit der Fußspitze dran. In der 58. probiert es Scheiblich im Eins gegen Eins gegen Berbisdorfs Keeper, wieder nix. ZweiMinuten später fischte er auch noch einen Gewaltschuss von Klotsche unter der Querlatte raus. In der 62. schien er dann doch bezwungen. Aber sein Verteidiger Philipp Meyer kann den Schuss von Scheiblich noch von der Linie schlagen. Vom BSV war bis dahin nichts mehr zu sehen, der Druck der Gelb-Schwarzen hielt aber weiter an. In der 69. musste Pätzold einen Freistoß von Hagen Schurig nach vorn prallen lassen. Klotsche reagiert am Elfmeterpunkt von allen am schnellsten und mit Hilfe des Innenpfostens schlägt das Streitobjekt zum völlig verdienten 1:0 ein. Obwohl die Gäste nun mutiger nach vorn spielten sah es lange nicht nach dem Ausgleich aus. Bis zur 86. als sich urplötzlich Marc Bäcker nach unnötigem Ballverlust der Hausherren die Gelegenheit bot. In letzter Sekunde konnte noch zur Ecke geklärt werden. Ein kapitaler Freistoß von Anders in der 90., den Pätzold jedoch wieder auf dem Posten sah, beendete dann das Derby. Sicher gab es schon Emotionsgeladenere, aber am verdienten Erfolg des TSV gab es keine Abstriche zu machen.   

 

RaWe

   

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Horst Hrubesch

   
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