23. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Traktor Priestewitz

Unmotivierte Zillestädter verlieren verdient

 

Bis zur 20. Minute tat sich einfach nichts auf dem Platze, nicht mal von Ballvertreiben konnte man reden. Rabu hatte wohl noch das verlorene Pokalendspiel im Kopfe und auch Priestewitz fand sich mit der Rolle als Spielgestalter nicht so richtig zurecht. In der 21. entwischte dann mal Christopher Klotsche seinem Gegenspieler auf dem linken Flügel. Sein straffer Linksschuss strich ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Das weckte jedoch keinen auf, im Gegenteil die Partie wurde noch zerfahrener.

Nach erneut unnötigem Ballverlust der Hausherren im Mittelfeld tauchte in der 38. Martin Ihle frei vor Karsten Jentzsch auf. Tunnelte diesen noch und es stand 0:1. Fast mit dem Pausenpfiff hätte Erik Kraut den Ausgleich erzielen können. Seinen Kopfball aus Nahdistanz und unter starker Bedrängnis fischte Matthias Rothe aber noch aus dem Winkel. Nach dem Wechsel zeigte sich Gelb-Schwarz angagierter. So verfehlte Andre Scheiblich eine Flanke von Sebastian Drabe in der 51. im Sturmzentrum nur um Haaresbreite. Da sich aber das Zusammenspiel der Gastgeber weiterhin nicht viel besserte, blieben weitere große Möglichkeiten aus. Zumal selbst Standarts an diesem Tage bedeutungslos blieben. Ausnahme der Freistoß von Kay Richter in der 63. Der Keeper konnte nur nach vorn prallen lassen, der Nachschuss wurde aber noch zur Ecke geblockt. In der 75. übersah Rabu auf der rechten Seite Priestewitzs Torjäger Halkidi Harlamp. Der sagte Danke und netzte zum 0:2 ein. Als in der 81. Gleich zwei  Radeburger den Ball im fast leeren Tor nicht unterbrachten, schlugen die Gäste noch mal zu. David Haase hatte in der 83. ebenso alle Freiheiten wie schon zuvor beim zweiten Tor. Wenigstens der Ehrentreffer gelang den Zillestädtern noch. Nach Ecke Scheiblich war Richard Neubert mit Volleyschuss in der 88. Erfolgreich. Einen musste Traktors Torwart in der 90. noch halten, dann war der verdiente Auswärtssieg Priestewitzs perfekt. Den Radeburgern fehlte in diesem Spiel einfach die geistige Frische um hier erfolgreich bestehen zu können.

 

RaWe

   

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Heute war es ein Tick besser - vielleicht 71 Prozent (Der Bayern-Star auf die Frage, bei wie viel Prozent seines Leistungsvermögens er beim Sieg gegen den HSV angekommen sei. Beim 2:0 gegen Zürich drei Tage zuvor hatte sich der Niederländer erst bei 60 bis 70 Prozent gesehen)

Arjen Robben

   
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