24. Spieltag TSV 1862 Radeburg - TuS Weinböhla

Nach ansprechendem Spiel zum glücklichem Sieg

 

Beide Teams konnten befreit aufspielen und so sahen die Zuschauer eine unterhaltsame Partie. Weinböhla tat viel fürs Angriffsspiel, Rabu stand tief und sicher. Und war vor allem mit giftigen Diagonalbällen brandgefährlich. So konnte Andre Scheiblich in der 13. Minute nur auf Kosten eines Elfers gebremst werden. Kay Richter verwandelte ganz sicher. Die frühe Führung beflügelte, die Mannschaft war gegenüber deer letzten Heimbegegnung nicht wieder zuerkennen. In der 17. spielte Scheiblich einen genialen Diagonalpass auf links in den Lauf von Steven Paduschek. Und der ließ erneut Karsten Herzog im Gästetor keine Chance.

Es stand 2:0. Es war nicht so, dass TuS von den Gelb-Schwarzen überrannt  wurde, aber sie kamen einfach gegen die sehr gut organisierte Radeburger Abwehr nicht zum Zuge. Denn erst in der 35. strich ein straffer Kopfball von Fabian Schünemann um Zentimeter am Pfosten des TSV Tores vorbei. In der 40. hätte dann Constantin Frohmader schon fast alles entscheiden können. Nach erneut überraschendem Seitenwechsel war er rechts völlig blank. Nahm das Leder auch toll an, schoss platziert aufs Lange, aber Herzog vollbrachte eine Großtat und lenkte die Kugel noch zur Ecke. So kam es wie es kommen musste, in der 44. Freistoß für die Gäste knapp vor der Sechszehn. Kay Ettelt ganz im Stile eines Routiniers nutzte den zum Anschlusstreffer. Nach der Pause drückte dann Weinböhla auf den Ausgleich. Der Spielfluss der Zillestädter war plötzlich dahin und die Abwehr hatte manche Schwimmeinlage zu überstehen. Doch erst ein Patzer vom sonst so zuverlässigem Karsten Jentzsch nach Eckball führte in der 62. durch Maximilian Schirmer zum Ausgleich. Wenig später vergab Erik Müller eine Großchance für die Gäste unkonzentriert. Das weckte die Hausherren nun wieder auf. In der 75. Nahm Scheiblich einen weiten Flugball per Dropkick. Diesmal hatten die Gäste Glück, dass das Leder nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei zischte. Zwei Minuten später wurde erneut Scheiblich rechts auf die Reise geschickt. Aus Abseitsverdächtiger Position brachte er die Kugel flach nach Innen. Dort braucht Paduschek nur noch den Fuß hin zuhalten und Rabu ging wieder in Führung. Trotz aufregendem Hin und Her in der restlichen Spielzeit gelang keiner Elf ein Treffer mehr. So blieb es beim knappen 3:2, ein Remis wäre hier gerechter gewesen, aber so ist es nun mal im Fußball.

 

RaWe

   

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Eine Minute nach Spielende habe ich noch nicht die Intelligenz, um das Spiel zu beurteilen

Jens Lehmann

   
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