5. Spieltag TSV 1862 Radeburg - Berbisdorfer SV

Umkämpftes Derby mit besserem Ausgang für Rabu

 

Erneut fanden viele Zuschauer den Weg auf die Baustelle Jahnkampfbahn zum Derby. Berbisdorf setzte von Beginn an auf frühzeitiges anlaufen des Gegners. Und hatte schon in der 14. Minute Erfolg damit. Nach unpräzisem Pass von Torhüter Karsten Jentzsch erkämpfte sich Toni Maitschke das Leder gegen Hagen Schurig. Zog bis zur Grundlinie durch und seine genaue Eingabe verwertete Torjäger Silvio Tränker zum 1:0 für die Gäste. Ihre Freude währte jedoch nicht lange. Kay Richter spielte in der 16. einen Flugball über die Gästeabwehr. Den erlief sich Andreas Thieme und mit feinem Heber über Patrick Pampel schaffte er den Ausgleich. Wie die Torfolge so wogte in der Folgezeit auch das Spielgeschehen auf und ab. Kay Richter musste zum Beispiel in der 19. Minute in letzter Sekunde gegen den durchlaufenden Gabor Schulz klären. Auf der Gegenseite war in der 35. Sebastian Drabe links durch, schoss jedoch am langen Pfosten vorbei. Und in der 41. stand nach toller Kombination Kotsch frei vor Pampel.

Der lenkte den Schuss aus 8-m jedoch mit Riesenreflex mit einer Faust noch zur Ecke.  Nach einer bewegten ersten Halbzeit, bei der auch die Derbyhärte nicht zu kurz kam kam Rabu wacher aus den Kabinen. Zwei Flachschüsse von Thieme (47.) und Drabe (53.) strichen jeweils nur ganz knapp am langen Pfosten vorbei. In der 68. Konnte Pampel ein Kotschgeschoß noch zur Ecke lenken. Den folgenden Eckball wuchtete der lange Mittelfeldspieler jedoch mit dem Kopf in zum 2:1 die Maschen. Berbisdorfs Antwort lies nicht lange auf sich warten. So musste sich Jentzsch in der 73. gegen Tränker spektakulär behaupten. Die Zillestädter standen nun mächtig unter Druck. Doch als Tim Peukert in der 80. auch noch auf auf der Linie klären konnte  zeichnete sich ab, das den Gästen nur noch ein Glücksmoment helfen würde. Und erstmal brauchten sie es selbst. Denn zwei Konter des TSV durch Andre Scheiblich (83.) und Tommy Klotsche (84.) mussten eigentlich die Entscheidung bedeuten. Waren es aber nicht. So zitterten sich die Hausherren bis zum Schluss zum vierten Derbysieg. Berbisdorfs Philipp Meyer gingen dabei in der 89. noch die Nerven durch als er den vorher foulenden Thieme umrampte und mit Gelb-Rot das Spielfeld verlassen durfte.  Die Fans beider Lager hatten jedenfalls wieder mal ein rassiges Duell erlebt, über den Sieger wird man wie meistens immer geteilter Meinung sein.

RaWe

   

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Du musst deinen Körper zwischen dich und den Ball bringen

Eidur Gudjohnsen

   
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