18. Spieltag Berbisdorfer SV - TSV 1862 Radeburg

Zwei Standarts sorgten für ein „nur“ Remis im Stadtderby

 

Bereits nach 57 Sekunden konnte Rabu in Führung gehen. Andre Scheiblich stand plötzlich völlig frei vor Keeper Patrick Pampel, setzte seinen Heber über ihn aber zu hoch an. Überhaupt hätte Scheiblich die Gastgeber in der ersten Viertelstunde allein bezwingen können. Da Berbisdorfs Abwehr mit den hohen Bällen über sie hinweg gar nicht zu recht kam, tauchte er gleich noch dreimal allein vorm Torwart auf (6. 11. und 16. Minute). Doch Rabus Torjäger hatte wohl seine Töppen verkehrt rum angezogen, denn nicht eine Chance wurde verwertet. Zu allem Überfluss strich auch noch Michael Kotsch´s Flachschuss in der 18. knapp am Pfosten vorbei.

Die Hausherren meldeten sich in der 20. das erstemal gefährlich an, ein 20-m Schuss von Alexander Eißrich verfehlte ebenso knapp das Radeburger Gehäuse. Die Gelb-Schwarzen bestimmten weiterhin das Spielgeschehen, Berbisdorf hatte enorme Schwierigkeiten mit der taktischen Umstellung der Gäste. Der sonstige Sturmtank Christoph Behrisch war ins Abwehrzentrum gerückt, dafür spielte der angestammte Libero Tim Peukert im Angriff. Letzterer hatte auch in der 29. die letzte große Möglichkeit in der ersten Halbzeit. Wieder so einen weiten Ball nahm er an der Strafraumgrenze volley. Die Kugel pfiff um Zentimeter am Dreiangel vorbei. Nach Wiederanpfiff zunächst das gleiche Bild. Scheiblich hatte sich im Strafraum wunderbar freigedribbelt, sein Schuss aus zentraler Position hätte jedoch wohl auch das nächste Scheunentor nicht gefunden. Doch die Platzbesitzer wurden nun aggressiver. Gabor Schulz konnte in der 52. nur durch Foul an der Sechszehner gestoppt werden. Den Freistoß führte er selbst aus und zirkelte ihn wunderbar über die Mauer zum 1:0 ins Netz. In der 60. hatte Eißrich nach kurzem Schwenk im Strafraum freie Schussbahn, aber Karsten Jentzsch parierte im TSV Kasten. Radeburg versuchte unbedingt den Ausgleich zu erzielen, doch der finale Pass erreichte kaum noch den eigenen Mitspieler. Berbisdorfs Abwehr stand nun aber auch besser. In der 75. musste Jentzsch einen Knaller des sehr agilen Schulz prallen lassen. Fabian Schwab bekam die Kugel zum Nachschuss, doch Jentzsch verhinderte mit einer Glanzparade die Vorentscheidung. Das Spiel war schon fast um, da foulte Arno Hoffmann seinen Vornamensvetter Arno Walther im Strafraum (89.). Elfmeter für Rabu und Gelb-Rot für den Sünder gab es. Kay Richter behielt die Nerven und verwandelte zum verdienten Ausgleich. Den Schlusspunkt setzte dann in der Nachspielzeit Walther mit einer Freistoßrakete, die Pampel jedoch unter dem Querbalken noch raus kratzte. Das Remis ärgerte aber beide, den TSV wegen der vielen vergebenen Möglichkeiten, den BSV wegen des Ausgleichs in letzter Sekunde. 

RaWe

   

fussballerzitate.de

Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns immer verlassen konnten.

Andreas Brehme

   
© TSV 1862 Radeburg