23. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Fortschritt Meißen-West

Verdienter Sieg in einem gutklassigem Match

 

Fortschritt begann das Spiel mit einer offensiven Ausrichtung und sorgte so von Beginn an für Ausgeglichenheit auf dem Feld. Erarbeitete sich auch die erste Chance im Spiel. In der 11. Minute strich ein noch leicht abgefälschter 20-m Knaller von Sven Kahlert nur um Zentimeter am Winkel des Radeburger Gehäuses vorbei. Die Gastgeber versuchten es mit vielen Diagonalbällen die Meißner Abwehr auszuhebeln. Besonders die von Linksverteidiger von Kay Richter waren an diesem Tag eine Waffe. Ob kurz oder lang gespielt, sie erreichten immer den Mitspieler und sorgten so für große Gefahr über die schnellen Spitzen. In der 18. war Andreas Thieme dadurch rechts frei. Spielte auch klug zum in der Mitte freistehenden Oliver Geißenhainer ab. Der verzog aber aus Nahdistanz.

In der 25. ähnliche Situation, diesmal schoss C. Klotsche das Leder über den Balken. Rabu hatte sich nun ein leichtes Übergewicht erspielt. In der 39. erlief sich der sehr agile Oliver Geißenhainer in zentraler Position so einen Diagoball. Legte sofort auf den rechts durchstartenden Andre Scheiblich ab. Allein vor Meißens Keeper auftauchend netzte er trocken ins kurze Eck zur inzwischen verdienten Führung ein. Denn Fortschritt spielte zwar weiter munter mit, konnte aber Karsten Jentzsch im Radeburger Kasten nicht ernsthaft gefährden. Auch ein Verdienst der sehr stabilen Abwehr. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild auf dem Platz. Die Gäste zerrten an den Ketten, aber die Gelb-Schwarze Wand lies sich nicht düpieren. Selbst blieb man sich trotz der schwülen Witterung der eingeschlagenen Linie treu und schuf so immer wieder für Torgefahr. So in der 65., als Geißenhainer auf Scheiblich durchsteckte, der aber aus vollem Lauf knapp übers Tor schoss. In der 78. ein wunderbarer Spielzug der Gastgeber von Hinten heraus. Norman Große bediente den im Mittelfeld sich freilaufenden Thieme. Der sah den durchstartenden Richter auf Links und legte ihm die Kugel in den Lauf. Frei vorm Tor schloss der auch präzise ab, doch mit einem Wahnsinnsspagat lenkte der Fortschritt Keeper Andre Baumgart das Leder noch zur Ecke. Drei Minuten später war es dann doch soweit. Bei einer Scheiblich Flanke wurde Tim Peukert im Luftkampf klar behindert. Rabu´s Elfmetergarantie Richter verwandelte eiskalt den Strafstoß und krönte damit seine ganz starke Leistung doch noch mit einem Tor. Ein absolut verdienter Sieg der Zillestädter, vor allem weil man in jeder Phase des Spiels den Kopf oben behielt und sich auf die eigenen Stärken besann.     

RaWe

   

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Mit mir in absoluter Hochform hätte es ein 0:8 gegeben (zur 0:9-Pleite Österreichs gegen Spanien)

Franz Wohlfahrt

   
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